Soviel dürfte klar sein: Wo Liedfett spielt, werden Kalorien verbraucht! Liedermaching in Schönstform!

Das 2007 gegründete Hamburger Trio eroberte binnen kurzer Zeit die Herzen und Ohren des gesamten Unplugged-Undergrounds. Durchaus berechtigt, denn Lucas, sprinder und Philipp entern die Bühnen und sprengen selbst kleinbürgerlichste Horizonte der euphorischen Hörerschaft: Lieder zwischen Revolution und Alltag, kein Thema zu komplex, kein Moment ohne Verzückung. Ob es in ihren Songs um Liebe, Leber oder Livestyle geht, vom Kater bis zur blinden Kuh – alles ist erlaubt, solange es echt bleibt. For real, quasi.
Arbeiten macht Spaß. Das gilt zwar nicht für jede Art von Arbeit, aber wenn sie darin besteht, die erfolgreiche Single eines erfolgreichen Albums vor Tausenden von Fans live zu performen - dann, ja dann sieht die Sache natürlich schon ganz anders aus. Und genau das ist bei Irie Révoltés der Fall. Die Single-Auskopplung "Travailler" aus dem aktuellen Album "Mouvement Mondial" war einer der Burner im Live-Set des Nu-Reggae-Kollektivs. Kein Wunder also, dass "Travailler" derzeit allerorten die Charts erklimmt: kaum wird es draußen ungemütlich, sehnt man sich zurück nach lauen Sommerabenden und dem dazu passenden Soundtrack.

Alle, die Irie Révoltés live bisher verpasst haben, können sich freuen: Ende 2011 haben die Heidelberger Jungs im Mannheimer Capitol zwei Konzerte aufgezeichnet, die 2012 als Live-DVD erscheinen werden. Big Up!
Allerdings ist das Trio um Schlagzeuger Christian Eigner gar nicht so sehr auf Antworten aus. Vielmehr ist "Who Says It's Real?" die neueste Auskoppelung aus dem Album "Nameless". Und auch diese scheint einzuschlagen wie Tennisball große Hagelkörner. Konnte man sich dem Zauber ihrer ersten Single „Push Push“ schon kaum entziehen, so knüpft die "Who Says It's Real?"-EP genau da wieder an.

Einschließlich des Titelstücks im Black Swan Mix sowie dem Song "What I Want" stieg die EP gleich zu ihrer Veröffentlichung am 23. Dezember 2011 ganz hoch in die DAC-Charts ein. Und das war erst der Anfang. Für das noch junge Jahr dürfen wir mit guten Recht noch so einiges von Florian Kraemmer, Daryl Bamonte und Christian Eigner erwarten.
"Days Like These" sind für Nick Howard, unseren Englishman aus New York, eigentlich nichts Besonderes - schließlich hat der ehemalige Grafiker seinen Job nur an den Nagel gehängt, weil ihm das Schreiben smarter und erfolgreicher Popsongs so einfach von der Hand ging. Dass er mit seiner Single "Days Like These" vom aktuellen Album "When The Lights Go Up" aber dermaßen einschlagen würde, hatte zu träumen auch Nick Howard nicht gewagt.

Inzwischen hat sich Howard in seine Wahlheimat Amerika begeben, um auch die Hörer zu überzeugen. Live and direct, ganz laut und in Farbe. 2012 ist sein Jahr.



 
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